Hautprobleme

Die Haut des Hundes – das größte Sinnesorgan

 

Aus funktionaler Sicht hat die Haut unterschiedlichste Aufgaben:

  • sie befördert unerwünschte Stoffe, Abbauprodukte, aus dem Körper (Ausscheidungsfunktion)
  • sie überzieht die gesamte Körperoberfläche und dient als Schutz gegenüber äußeren Einwirkungen und Verletzungen.
  • sie steuert den Thermohaushalt des Körpers: sie erhält eine konstante Körpertemperatur, bewahrt vor Überhitzung, Unterkühlung und Feuchtigkeitsverlust.

Menschen bekommen Hautprobleme, wenn sie unter länger anhaltendem Stress stehen wie zum Beispiel Neurodermitis. Ähnlich ist es bei unseren Hunden. Stress steigert die Herzfrequenz, damit die Muskeln für eine mögliche Flucht optimal vorbereitet sind. Damit dies möglich ist wird die Durchblutung der Haut durch Verengung der Blutgefäße verringert. Besteht dieser Zustand über einen längeren Zeitraum fort, kann es zu Hautproblemen wie Haarausfall, Ekzemen, Hotspots etc. kommen.

Aus diesem Grund beziehe ich in meine Behandlung immer die Psyche des Hundes mit ein.